Lady Puddlewick erzählt

Lady Mildred Puddlewick entführt Sie ins viktorianische London, zu den kleinen und großen Katastrophen des Stadtlebens. Meist beginnt alles auf dem Dachboden. Zwischen knarzenden Koffern, Briefen und Fundstücken stößt sie auf Dinge, zu denen ihr etwas einfällt. Wenn ihre Vorfahren in London etwas erlebt haben, wird daraus eine Erzählung, die nach Nebel und Stadtluft schmeckt. Natürlich zwitschert Mr. Peabody ständig mit Hinweisen dazwischen.

  • Lady Puddlewick erzählt

    Warum Charles Darwin in seinem Haus Konzerte für Regenwürmer gab

    Meine Lieben, treten Sie doch näher und schütteln Sie sich den Regen von Ihren Mänteln – das Wetter hier in Puddlewick Hall ist heute ganz abscheulich, aber für unser heutiges Thema geradezu vollkommen. Nehmen Sie Platz, der Tee ist frisch aufgebrüht und Mr. Peabody, mein getreuer Kanarienvogel, ist bereits ganz aufgeregt. Warum, fragen Sie? Nun, ich habe bei einer jüngsten Expedition auf meinen Dachboden – zwischen verstaubten – einige höchst bemerkenswerte Aufzeichnungen über den alten Charles Darwin wiederentdeckt. Es geht um eine Leidenschaft, die seine Zeitgenossen für schiere Exzentrik hielten, die uns aber heute die Augen für die wahre Hierarchie…

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    Was Dickens’ Rabe „Grip“ mit Poes „The Raven“ zu tun hat

    Ah, meine Lieben, treten Sie nur näher! Kommen Sie herein, schütteln Sie die garstige Nässe von Ihren Mänteln und nehmen Sie Platz hier am Kaminfeuer. Sehen Sie nur, wie die Flammen tanzen? Wunderbar. Ich war gerade auf dem Dachboden, um nach einem alten Fächer zu suchen – eine gänzlich andere Geschichte für einen anderen Tag –, als ich über eine Kiste mit vergilbten Briefen und Zeitungsausschnitten stolperte. Und darin, meine Lieben, fand ich eine ganz und gar erstaunliche Geschichte, die zwei der größten Literaten des 19. Jahrhunderts auf die seltsamste und wunderbarste Weise verbindet. Ein Stück köstlichster literarischer Klatsch, wenn…

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    Royaler Bastelspaß: So machte Königin Victoria Scrapbooking salonfähig

    Ah, da sind Sie ja, meine Lieben! Kommen Sie nur herein. Suchen Sie sich ein bequemes Plätzchen, und lassen Sie mich Ihnen eine schöne Tasse Tee einschenken. Wissen Sie, ich war heute Morgen auf dem Dachboden – ein Ort, der mehr Geheimnisse birgt als die Londoner Klatschspalten, das kann ich Ihnen versichern – und dort, unter einem Stapel alter Decken, stieß ich auf eine überladene, prall gefüllte Sammelmappe meiner Ururgroßtante Beatrix. Ein wahres Ungetüm aus geprägtem Samt, das beinahe auseinanderfiel. Und was darin war! Ein kunterbuntes, überbordendes Chaos aus ausgeschnittenen Bildchen, Kärtchen und Schnipseln. Man nannte das damals „Scrapbooking“, und…

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